Chronik Dros Rock von 90 n.M bis 94 n.M

90 n.M.
Eine Gruppe von Recken versucht unter der Führung des Baron Laertes Borund von Grontenfels die Burg seiner Vorväter im Norden zurückzuerobern. Mit den Drows paktiert eine Gruppe von Kultisten, die ein Wesen Namens Tyrael gefangen halten.  Durch die Hilfe der einstigen Herrscherin Lothana gelang der Sieg. Baron Laertes gelang es mit besonderer Hilfe von Baleon Ri’gar Ethamos und Kalotta Salvia bis zum Einbruch des Winters Grontenfels zurückzuerobern.

91 n.M.
Eingänge der unterirdischen Drow Heimat wurden Anfang des Jahres versiegelt. Eine Expedition zu einer alten Jagdhütte macht sich auf um die Eingänge zu kontrollieren. Alles ist ruhig. 

Zum Frühling startet eine Expedition zur alten Mine Silberfels. Zwerge sollen sich dort verschanzt haben. Doch ein dunkler Magier hält dort einen Drachen gefangen. Um den Magier zu vernichten schlossen sich auch Herr Narec aus Trigardon und Elric der Wildhüter dem Baron Laertes und seinen Begleitern an. Es gelang das Artefakt zu erhalten. Eine Vernichtung sollte den Bann des Magiers um den Drachen brechen. Baron Laertes kam in die Gewalt des Drachen, der berichtete seinen Ahn und den Drachen zu kennen. Er wolle sicher sein, dass das Artefakt wirklich vernichtet wird. Einem Hexer namens Don Camillo gelang es, das Artefakt, unter dem Schutz von Elric dem Waldhüter und vielen anderen Recken, zu zerstören.

Aus Freude am Sieg wurde ein Fest gegeben. Kalotta erhielt den Titel Freifrau und das Lehen Siegeleschen. Auf einer Reise zur Familie von Lady Kalotta konnte Aleidis Salvia, ihre Cousine, mit Hilfe von Herrn Elgar von Thornhaim und seinem Gefolge von einem Fluch befreit werden. Aleidis kam in den Knappendienst bei Baron Laertes.

92 n.M.
wurde in Siegelseschen ein Winterfest gegeben. Dies Fest darf politisch als wichtiges Ereignis gesehen werden. Baron Laertes brachte mit Herrn Narec aus Trigadon und Herrn Elgar von Tornhaim aus Anrea zwei Ritter an den Tisch, die aus verfeindeten Ländern kamen. Das Treffen verlief friedlich, was Dros Rock als Vermittler außenpolitisch in ein gutes Licht rückte.

Anfang des Jahres wurden Wege ausgebaut und Grontenfels weiter befestigt. Weitere Lehen wurden vergeben. Herr  Agwain bekam das Gut Waidenthal und Herr Friedrich von Lerchenfurth bekam das gleichnamige neu aufgebaute Gut. Baron Laertes nahm den Titel Jarl zu Dros Rock an, da es keine weiteren legitimen Ansprüche auf Dros Rock gab.

93 n.M.
Im zweiten Mond des neuen Jahres fand das dritte Winterfest in Dros Rock statt. Moorndahl, die Halle der Vorväter war neu errichtet worden. Zu diesem Anlass gab es ein großes Bankett.
Herr Agwain von Waidenthal wurde mit einem großen Trupp in die Berge geschickt um sich den Attacken der Drow entgegen zu stellen.
 Dennoch waren die Gäste zahlreich. Mitunter Herr Elgar, Herr Pelendur von Darkenhowe und Herr Bartholomäus aus Luhenburg.
Der Magier Aiden ui’Thallwyn und seine Anverlobte Finola Darnley bekamen von Jarl Laertes eine neue Heimat und Dros Rock einen offiziellen Hofmagus.
Zum Anlass des Festes schrieb die Bardin Samara Silberkehl ein Lied für Dros Rock.

Im Sommer startet eine Expedition auf Geheiß des Jarls um die Vorkommnisse in den Wäldern südlich von Siegeleschen zu untersuchen. Mitgezogen sind: Herr Agwain von Waidenthal, Herr Alrik von Eichenstolz, dessen Leibwächterin Zoe, Magus Aiden, Finola, Magister Edgar, Elrich der Waldhüter, die Gefährten um Dyra und Vertigo und Herr Bartholomäus. Die Vermutung, dass Drow ihr Unwesen treiben liegt nahe. Ein Knecht der Bauernkate versuchte in der ersten Nacht im Namen der Kultistenschaft den Magus Aiden zu ermorden. Dies konnte vereitelt werden. Einige der Späher der Drow können in der Nacht getötet werden. Im Wald wird ein Grabmal mindestens eines Adeligen gefunden. Diese stammen aus der Zeit des Dunkelelfensturms. Immer wieder erfolgen auch Angriffe des Kultes der Gezeichneten. Im Zuge der Ereignisse kann angenommen werden, dass die Kultisten ein altes mächtiges Wesen dunkler Natur verehren. In alten Schriften wird es bereits als Titan bezeichnet. Eine Stele im Wald wird gefunden, es scheint eine der bindenden Stele Dros Rocks zu sein. Die Kultisten entzaubern mit Hilfe der korrumpierten Tyreal die Stele und viele Verluste sind auf der Seite Dros Rocks zu beklagen. In der Nacht können Magister Edgar, Magus Aiden, Lady Kalotta, der Jarl, Aleidis und Elric den ausgekundschafteten Tunneleingang verschließen. Die Stele wird in regelmäßigen Abständen kontrolliert werden.

94 n.M.
Beim diesjährigen Winterfeste fand die Trauzeremonie von Magus Aiden und Finola statt und Lilli wurde Schreiberin des Jarls.

Auch in diesem Jahr rief der Jarl zu einer eine Expedition auf, um die Saline westlich von Siegeleschen, süd-östlich von Moorndahl und südlich von Lerchenfurth zu untersuchen. Unter der Führung Prismas machen sich Lady Kalotta, Herr Alrik von Eichenstolz, Zoe, Finola, Magus Aiden sowie der Jarlsgardist Neas und Elandra aus Thornhaim auf die Saline zu suchen. Es kommt zu einem Kampf mit Kultisten im Wald, bei dem dann auch Jarl Laertes zu der Gruppe hinzukommt. Auch Herr Bohemund von Eimentrutz, Herr Agwain von Waidenthal, Elric, Baleon und Aleidis treffen kurze Zeit später ein. Nach einem weiteren Kampf gegen große Spinnen wurde die Saline gefunden. Eine Überlegung daraus Salz zugewinnen soll geprüft werden.

18. Tag des ersten Mondes 95 n.M.
Lilli, Schreiberin und Chronistin des Jarls zu Dros Rock


Aufzeichnungen des Hofmagus Aiden ui'Thallwyn

Sommer 94 n.M.
Aufzeichnung des Hofmagus Aiden ui'Thallwyn für die Chronik
Die regelmäßige Überwachung der Stele hat sich ausgezahlt, auch wenn nicht so, wie zuerst erhofft.
Es war nicht schwer die energetische Anregung in den Verbindungsstrukturen zu den anderen Stelen
zu notifizieren, als sie schließlich auftrat und letztlich ein Ortungsgewebe so zu platzieren, dass ich 
ihm folgen konnte.
Die Tatsache, dass die Gezeichneten kurz zuvor Waidenthal angegriffen hatten und somit die Kräfte 
des Jarls in einer Strafexpedition gebunden waren, erachte ich nicht als Zufall sondern als geplantes 
Ablenkungsmanöver. Glücklicherweise hat der Jarl und Dros Rock viele Freunde und so 
versammelte sich eine kleine aber schlagkräftige Gemeinschaft, um mir in den mittleren 
Nordwesten des Landes zu folgen und dort zu verhindern, dass die zweite Stele und damit die 
zweite von vier Fesseln des sogenannten Titanen gebrochen würde. So zumindest der Plan.
Die Gemeinschaft bestand aus den Rittern, Herr Agwain von Waidenthal sowie Herr Alrik von 
Eichenstolz und Herr Elgar von Tornhaim, Sir Pelindur von Darkenhowe sowie deren Gefolge unter
anderen meinem guten Kollega Magister Kemur. Darüber hinaus wurden wir von zwei Vertretern 
der blutigen Schwingen der Silbermondgilde nebst Bewaffneten, sowie guten Freunden um Vertigo 
und Dyra sowie, zwar zuletzt genannt aber hoch geschätzt, Magister Edgar.
So zogen wir vorerst unter meiner Führung in das unbefriedete Gebiet und kamen gut voran. Dabei 
stießen wir nicht unweit der Stelle, wo sich die Stele befinden musste auf ein Kundschafterlager. 
Die Erkenntnis, dass wir zu spät kamen, traf mich just in dem Moment, als ich das Lager zum ersten
Mal betrat mit der Gewalt einer magischen Disruption, begleitet von einer Stoßwelle, die durch den 
Boden lief. Ich war mir sicher, dass die Stele geborsten war, was sich am nächsten Tag auch 
bewahrheiten sollte.
Das Lager stellte sich als verlassen heraus, wenn man einmal von den Leichen absah, die dort lagen.
Im Nachhinein erfuhr ich, dass der Jarl tatsächlich Kundschafter in diese Gegend entsandt hatte, 
was uns zu dem damaligen Zeitpunkt allerdings noch ein kleines Rätsel aufgab.
Wir fanden außerdem Spuren von Drowaktivitäten sowie eine Wehrmotte auf einem Hügel im 
Wald, die von den Gezeichneten gehalten wurde. Auf Grund der Dunkelheit und dem Mangel an 
Aufklärungsergebnissen wurde erstmal von einem Angriff abgesehen.
Das weitere Kommando ging an Herrn Alrik von Eichenstolz.
Mit der Dunkelheit kamen nebst kleinerer Angriffe der Kultisten, die vermutlich unsere 
Verteidigungsmaßnahmen und Wachsamkeit prüfen wollten, auch die Drow. 
Es stellte sich allerdings heraus, dass die Drow auf Verhandlungen aus waren, anstatt auf Blut, was 
mir insgeheim mehr Sorgen machte. 
Es wurde entschieden, mit den Drow zu kommunizieren. Die Verhandlungen fanden grundsätzlich 
bei den Drow statt. Dazu nutzten sie eine Art Portal, dass sie vermutlich mittels klerikaler Kräfte 
erzeugten oder arkan maskierten. Es gelang mir nicht das Portal zu untersuchen. Während zwei 
Personen unseres Lagers die Drow begleiteten, verblieben zwei Drow als Geiseln in unserem Lager.
Überraschenderweise versuchten die Drow keine Tricks. Ich konnte keine Einflußnahme an den 
zurückkehrenden Leuten unseres Lagers feststellen.
Die Verhandlungen führten zunächst allerdings auch nicht zu einem Erfolg.
Am nächsten Tag wurde ein Angriff auf die befestigte Stellung der Kultisten geplant und in die Tat 
umgesetzt. Dabei trat Tyrael an der Seite der Kultisten auf und verzögerte durch ihre Anwesenheit 
das Gefecht.
Bevor der Kampf richtig begann, erhielt ich Nachricht von den roten Schwingen, dass sie ein Objekt gefunden hätten, bei dem es sich um die Stele handeln könnte. Wir brachen in kleiner 
Gruppe auf, um uns das Objekt anzusehen. 
Es handelte sich tatsächlich um die fragliche Stele, eine flache Pyramide, die deutlich geborsten 
war. Während wir die Stele noch untersuchten, tauchte Tyrael auf und störte unsere Bemühungen. 
Wir verloren einen Dros Rocker Soldaten, der mir als Leibwache zugeteilt war. Glücklicherweise 
blieb es bei diesem einzigen Toten, den ich, nachdem Tyrael gegangen war, vor Ort mittels Feuer 
unter einem alten Baum bestattete so wie es Brauch ist.
Anschließend war es gelungen nach Überwindung eines magischen Wächterartefakts die Wehrmotte
einzunehmen. In dem Artefakt wurde ein Kristall geborgen. Nach und nach gelang es uns, diverse 
Informationen und Gegenstände zu ergattern, die notwendig waren, um ein Ritual durchzuführen, 
mit dem man Tyrael soweit schwächen könne, dass die in ihr schlummernde alte Hexe die 
Oberhand gewinnt. Damit hatten wir die Lösung des Rätsels in der Hand, wie es den Kultisten 
gelungen war Einfluss auf eine Andasch auszuüben.
Mit Hilfe von Magister Kemur, Magister Edgar sowie dem Zauberkundigen Vertigo gelang es eine 
Ritualumkehrung zu erarbeiten, die als zentralen Fokus den Kristall vorsah. Die Idee war es, den 
Kristall mit der Energie oder den Aspekten der anderen Andasch aufzuladen, um so Tyrael durch 
Kontakt mit dem Kristall zu stärken.
Ohne durch eine Verkürzung des Berichtes die Leistungen der einzelnen involvierten Gruppen und 
Personen schmälern zu wollen, kann ich den Erfolg des Rituals vermelden. Unsere Verluste waren 
gering und es ist trotz des Versagens im eigentlichen Auftrag, nämlich der Sicherstellung der 
Intaktheit der Stele gelungen, Tyrael aus der Hand der Kultisten zu befreien. Es wird vermutlich 
noch einige Zeit dauern, bis sie sich stabilisiert und erholt hat, aber ich bin guter Dinge, dass die 
Kultisten es nun ungleich schwerer haben, die nächste Stele zu finden, geschweige denn sie zu 
brechen.