Aufzeichnungen des Hofmagus Aiden ui'Thallwyn

Winterfest 95 n.M.
Zum Fest erschienen wieder Freunde und Gäste aus allen Ecken der Welt. Die Tornhaimer unter 
Herrn Elgar von Tornhaim, Herr Pelindur von Darkenhowe mit Ehefrau, eine trigardonische 
Gesandtschaft unter Herr Korgunat (vollständiger Titel wird nachgeliefert) sowie erstmals eine 
Gesandtschaft aus Solania (Führer/in wird nachgeliefert), sowie Herr Zwosch aus der Skandmark 
bereicherten das Fest mit ihrer Anwesenheit.
Dem Herrn Alrik von Eichenstolz und Landeskämmerer von Dros Rock wurde in einer feierlichen 
Zeremonie das neu gegründete Lehen Eichenstolz verliehen, dass sich im relativ sumpfigen 
Schwemmland des Adoun befindet.
Es fehlte auch nicht an Dynamik und Dramatik, als beispielsweise Herr Agwain von Waidenthal auf
umstrittene Art und Weise eine umstrittene Minne vortrug, Jarl Laertes Borund sich mit seinem 
Ritterbruder Sir Pelindur von Darkenhowe ob einer schon lange schwärenden Zwistigkeit duellierte 
und schließlich wieder vertrug oder der Hofmagus, der zwischendurch immer wieder verschwand, 
um draußen merkwürdige Rituale durchzuführen, um nur einige Ereignisse exemplarisch zu 
benennen.
Trotz alldem, wurde auch wieder gelacht, gesungen, gespeist, getrunken , getanzt und gefeiert, wie es zu diesem Fest Brauch ist. 
Kurzum, das Fest, bei dem auch Feinde zu Freunden werden können, hatte alle Anwesenden in 
seinem Bann und die Kälte des Winters vor der Tür konnte der Wärme in den Herzen der Feiernden 
nichts anhaben. Das Fest war ein Erfolg.
Hilfe für Aredroque 95 n.M
Später im Jahr unternahm Dros Rock auf das verzweifelte Bitten eines Barons aus Aredroque einen 
überfallartigen Angriff auf einen Teil des Landes Aredroque. Dort hatten Kultisten, wie sie in Dros 
Rock bereits bekannt sind, wichtige Positionen des Landes unterwandert und trachteten danach, das 
Land unter ihre Kontrolle zu bringen. Während der Jarl mit seinen Rashgar und dem Hofmagus 
Nachschubwege im Hinterland abschnitten, griffen die Ritter des Jarls mit ihren Getreuen aber auch
verstärkt durch befreundete Truppen und Verbündete eine Festung an der Küste an.
Nach harten Kämpfen war es schließlich gelungen, die Burg zu nehmen, acuh wenn diese dabei 
großen Brandschaden nahm, so dass in den nächsten Monden wohl große Reperaturarbeiten auf die 
Aredroquer zukommen werden, die von dort aus Teile ihres Landes wieder befreien wollen. 
Dennoch gilt die Operation als gelungen und wieder einmal ist es dem Jarl gelungen mit Hilfe 
seiner Freunde und Getreuen den Kultisten einen schweren Schlag zu versetzen.
 
Winterfest 96 n.M.
Schmuckvoll war die Halle wieder geschmückt gewesen und so musste es auch sein, da gar hoch 
herrschaftliche Gäste geladen waren. Neben bekannten und vertrauten Gesichertern der Trigardonen
und Tornhaimern beehrten in diesem Jahr auch eine Bretonische Gesandtschaft unter Lady Katalina 
Alinor de Montfort-Bigod, Lordkonsulin des Bretonischen Reichsverbands, der auch Sir Jaques de 
Idou angehörte unsere ehrwürdige Halle.
Unter den Klängen der Vinsalter Vaganten wurden auch in diesem Jahr wieder wichtige
Entscheidungen getroffen und große Ehrungen verliehen. So erhielt der Cousin des Jarls Bohemund
von Eimentrutz nicht nur ein Dienstlehen, nämlich Kaltwasser, sondern es wurde auch ein
Ehevertrag zwischen ihm und der Trigardonin Emra anh Balik geschlossen. Darüber hinaus erhielt
Zoe durch Alrik von Eichenstolz den Rang eines Hauptmanns in der Wache seines Lehens.
Viele andere große und kleine Dinge wurden wieder besprochen und entschieden. Aber natürlich
wurde auch gefeiert, geschlemmt, gezecht und getanzt, wie es eben üblich ist auf dem Winterfest in
Dros Rock.
Expedition zum Zwergengrab 96 n.M
Später im Jahr zog der Jarl mit seinen Rashgar in den Süden, um Stellungen der Kultisten dort 
auszuräuchern. Dieser Kriegszug diente aber vorrangig dazu die Kräfte der Kultisten zu binden und 
von der eigentlichen brisanten Operation abzulenken, die im Verborgenen geplant war.
So zogen die Ritter des Jarls aus mit einigen anderen Getreuen sowie einer kleinen asfalonischen 
Gesandschaft unter Sir Pelindur von Darkenhowe, einer kleinen Gesandschaft Tornhaimer unter 
Eickhard von Birkenhain, einiger Trigardonen unter Herrn Narek und Herrn Korgunat sowie der 
guten Freunde Dros Rocks unter Vertigo und Raphael und der Streiter Kimain Drachenfaust. Ziel 
der Experiditon war ein Zwergengrab, von dem man erst zu Beginn des Jahres erfahren hatte und 
bei dem man eine weitere der Stelen vermutete.
 
Tatsächlich fand man das Zwergengrab sowie die Stele vor. Aber auch drei etwa zehn Mann starke 
Trupps Kultisten hatten die Örtlichkeit gefunden und es begann zunächst ein Wettstreit darum, wer 
als erster in das Grab gelangte.
Im Grab stieß man schließlich auf den Geist einer Zwergin, mutmaßlich die Meisterin der Esse, die 
sowohl die Recken des Jarls als auch die Kultisten zu einem Wettstreit herausforderte, wer 
zwergischer Feiern, Handwerken und Raufen konnte. Es gelang den Streitern des Jarls den Wettsreit
für sich zu entscheiden und es kam zu einer finalen Schlacht, bei der auf Seiten der tapferen Recken
die Andasch auftauchten und auf Seiten der Kultisten eine Gestalt mit einer goldenen Maske. 
Nachdem die Kultisten in einem harten Kampf besiegt waren, begannen die Andasch damit die 
Stele zu brechen. Was bei vielen der Recken auf Unverständnis, da sie ihr Blut gegeben hatten, um 
gerade das Brechen der Stele zu verhindern, hatte den Hintergrund, dass ein Teil der Andasch Tyrael
in den Stelen gefangen ist und nur so befreit werden kann, damit die Andasch wieder vollzählig sein
können.
 
Anmerkung des Hofmagus.
Es scheint von essentiellem Unterschied zu sein, ob die Kultisten des Goldenen, den wir inzwischen
als Targon kennen, die Stelen brechen und dieser damit Zugriff auf die Macht des gebundenen 
Titanen erhält, oder ob die Andasch die Stelen brechen und damit Tyraels Macht wieder befreien 
können.