Gremdhal - Die Halle der Götter

Die Kinder von Gha'ust und Ghaena blieben nicht lange zusammen. Zu unterschiedlich war ihre Natur, so das ihre gegenseitige Nähe meist eher Zerstörung und Chaos über die Welt brächte. So zogen sie in die Weiten der Welt und ein jeder nahm seinen Platz in ihr ein. Doch wollten sie nicht auf ihre Familie verzichten und so ersannen sie einen Plan.

Sie gaben den Zwergen ein Teil ihrer Kraft und diese bauten daraus eine große und prächtige Halle. Ihre Wände waren hart wie der Fels der Erde, doch mit großen Adern aus Gold und Edelsteinen durchzogen. Der Wind wehte stehts ein frisches Lüftchen herein, doch war es stehts ein wohl temperiertes. Er flüsterte Geschichten und hielt die Halle stehts in einem guten und sauberen Zustand. Das Dach wurde aus dem Feuer gemacht, auf das es prächtig leuchte und für jeden weit her erstrahle.

Das Wasser floss um die Halle wie eine starke Wehr. Auch floss es mitten hindurch, so das es jeden in der Halle erquicken solle. Diese Halle nannten sie Gremdhal. Prächtig ist sie anzusehen. Hier treffen sich die Götter, so oft sie den Rat der anderen bedürfen, oder einfach nur feiern wollen. Denn sie ist aus einem Teil von jedem. Vier große Stühle stehen in den Ecken auf denen sie Rat halten.
Prächtig ist Gremdhal, welche dort steht, wo die Welt endet. Wenn man des Abends zum Horizont schaut, so kann man oft den Schein ihres Daches am Horizont erblicken.