Wolfshain

Wolfshain liegt an der südlichen Passstraße, die nach Beilstein führt. Uttgar von Wolfshain hat diese Straße für den Jarl gesichert und so floriert der Handel mit dem wohlhabenden Beilstein und hat auch Wolfshain anwachsen lassen. Um den Südosten noch weiter zu sichern, hat der Ritter die ehemaligen Ortschaften und Gehöfte Fuchsgrund und Falkenhöh ebenfalls wieder durch seine Dienstmannen sichern lassen. Inzwischen sind aber auch Familien und einzelne Handwerker in diese kleinen Güter nachgezogen, so dass das Lehen Wolfshain inzwischen vielleicht sogar mehr Einwohner als Waidenthal, die größte Ortschaft Dros Rocks hat.

 

Wolfshain selbst ist eine Ansammlung von für Dros Rock typischen Holz- und Lehmhäusern, die von einer zum großen Teil aus Stein wiedererrichteten Wehranlage überragt und geschützt werden. In Wolfshain gibt es ein größeres Gasthaus, in dem auch Fuhrleute mit ihren Fahrzeugen und Zugtieren unterkommen können. Daneben steht als eines der wenigen Steinhäuser eine Schmiede, deren Schmied vor allem Hufeisen oder Ersatzteile für die durchziehenden Wagen herstellt. Nach Vorbild Moorndhals und nach Vorschlag des Landeskämmerers wurde auch hier ein kleiner Kontor errichtet, der aber bislang nur wenig genutzt wird.

 

Ein Herrenhaus sucht man hier vergeblich, da der Ritter es vorzieht in der Wehranlage zu wohnen. Dort empfängt er, sollte er einmal zugegen sein auch Bittsteller, seien es Dörfler oder Durchreisende.

 

Um Wolfshain herum haben einige Bauern dem Wald Felder abgetrotzt und bauen gängige Feldfrüchte Dros Rocks an, die sie regelmäßig auf einem kleinen Platz in Mitten des Ortes feil bieten.  Alles in Allem ist Wolfshain ein verschlafenes Nest am Rande des Aufwachens.

 

 

Falkenhöh

 

Dem jungen Knappen des Herrn von Lerchenfurth, Johann von Falkenhöh, ist durch den Jarl erlaubt worden, in Absprache mit dem Herrn von Wolfshain seinen Geburtsort wieder errichten zu lassen. Einige mutige Siedler, Arbeiter, Bauern und ein paar Waffenknechte sind dem Ruf des jungen Mannes gefolgt.

Aus der überwucherten Ansammlung von Häuserruinen ist fast schon wieder ein kleines Dorf geworden. Der Wehrhof der das Zentrum des Guts bildete strahlt wieder im neuen Glanz. Die Zimmermänner haben ganze Arbeit geleistet und neben dem Herrenhaus, dass der Herr von Wolfshain schon wieder hat herrichten lassen auch das Gesindehaus, das Lager und die Wachstube wieder in ihre alte Gestalt gebracht.


Neben dem Wehrhof sind auch zwei der alten großen Fachwerkhäuser wieder bewohnt. Auch die Stallungen sind erneurt worden, um die Pferde unterzubringen. An den anderen Häusern wird stetig gearbeitet, in der Hoffnung, dass sie nicht lange leer stehen werden.

 

Die Mühle ist zwar noch nicht wieder nutzbar, aber bis in den späten Sommer soll sie wieder stehen. Dann sollen die Früchte der Felder eingebracht werden denn der junge Knappe strebt danach, mit dem Anbau von Gerste und Hafer Falkenhöh zur Kornkammer Dros Rocks zu etablieren.